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Der Bergmannsbauernweg kann kommen

Um den steilen Rückweg aus der Grube Labach etwas angenehmer zu gestalten, hat WGRoth- und Gemeinderatsmitglied Christoph Lang zwei neue Ruhebänke aufgestellt. Die Wegeführung des zukünftigen Bergmannsbauernweg fürt genau an den Bänken vorbei, von daher wird es so mancher Wanderer zu schätzen wissen.

Doch warum liegt der Ortsteil Grube Labach so Tief im Tal?

In Breitenbach, oberhalb der Altenkircher Straße, an der Weiherstraße, im Schwesternwald und im Dörrenbacher Wald läuft ein kleines Kohlenflöz aus, d.h. es kommt dort entlang an die Erdoberfläche. So wurden oberhalb der Altenkircher Straße die ersten Stollen angelegt und die Kohle abgebaut, dies war die Grube Woosheck. Gleiches wurde im Dörrenbacher Wald getan, dort war es die Bösenborner Grube. Die etlichen Bergehalden zeugen noch heute von diesem Abbau. Die Stollen beider Gruben führten tief hinab in den Vogelsberg und wurden schließlich unter dem Namen Grube Auguste miteinander verbunden. Da die Stollen von Breitenbach steil hinunter gingen, bekamen die Bergleute Probleme mit dem Wasserzufluss. So entschied man sich am tiefsten Punkt der Breitenbacher Gemarkung, im Labachtal, einen Stollen durch taubes Gestein zu graben bis man auf das Kohlenflöz stieß. Durch diesen Stollen konnte nun das Wasser abfließen und fortan wurde dort auch die Kohle zu Tage gefördert.

Somit war der Ortsteil Grube Labach geboren.